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Ben Haufe mit Kezem

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12.05.2016

Screening UNTER NACHBARN at the EU Business School Munich

This Thursday we are having a very special event where we’ll discuss about Rwanda genocide. A good chance to take a glance to our recent history and get to know better one of the most disturbing events that took place

Next Thursday you can come to Barcelona classroom (EU Munich campus) at 18:00. RSVP n.tecuatl@euruni.edu

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„Unter Nachbarn – Vom Leben mit den Mördern“

Film und Gespräch: Der Film lässt fünf Überlebende des Völkermords in Ruanda aus dem Jahr 1994 zu Wort kommen: Über ihr Verhältnis zu den Tätern, ihren Schmerz, ihre Gedanken zur Zukunft.

Zeit: 03.05.2016 20:00 h – 03.05.2016 23:00 h
Ort:Kino „Capitol-Center“, Marburg

Referent/Beteiligte:

Dr. Hildegard Schürings und Steffen Düvel, Organisation: ICWC Trial-Monitoring Programme, Fachschaft Friedens- und Konfliktforschung an der Philipps-Universität Marburg, Imbuto e.V.

Weitere Informationen:

„Unter Nachbarn – Vom Leben mit den Mördern“: Film + Gespräch

Der Film lässt fünf Überlebende des Völkermords in Ruanda aus dem Jahr 1994 zu Wort kommen: Über ihr Verhältnis zu den Tätern, ihren Schmerz, ihre Gedanken zur Zukunft.

Ruanda (Filmabend)
Ruanda: Ein Land, in dem mehr als 20 Jahre nach dem Völkermord Opfer und Täter in unmittelbarer Nähe zusammenleben. Mit dieser Situation befasst sich der am 03.05.2016 gezeigte Film.

Am 03.05.2016 veranstalten das ICWC Trial-Monitoring Programme und die Fachschaft der Friedens- und Konfliktforschung in Zusammenarbeit mit Imbuto e. V. eine Vorführung des Films „Unter Nachbarn – Vom Leben mit den Mördern“ von Steffen Düvel. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Steffen Düvel und Dr. Hildegard Schürings von Imbuto e.V. statt. Der Film lässt fünf Überlebende des Völkermords in Ruanda aus dem Jahr 1994 zu Wort kommen: Über ihr Verhältnis zu den Tätern, ihren Schmerz, ihre Gedanken zur Zukunft.

Rwanda (Ruanda), im Herzen Afrikas, war von 1887 bis 1916 „Schutzgebiet“ des Deutschen Reiches. Der Staat erlangte am 1. Juli 1962 seine politische Unabhängigkeit von Belgien. Im April 1994 gelangte Rwanda durch einen Völkermord weltweit in die Medien. Innerhalb von drei Monaten wurden etwa 800.000 Menschen, vor allem Angehörige der Bevölkerungsgruppe der Batutsi, auch viele Bahutu und Batwa getötet. Während des Mordens flüchteten mehrere Millionen Menschen innerhalb des Landes oder in die Nachbarländer Tansania, Burundi, Uganda und in das damalige Zaire, die heute Demokratische Republik Kongo. Nur Wenige gelangten in Länder außerhalb des afrikanischen Kontinents. Die meisten Menschen, besonders auch Rwander und Rwanderinnen, stehen dem Genozid fassungslos gegenüber. Alle Analysen haben nicht schlüssig klären können, wie es zu solchen Mordorgien kommen konnte.

Der Genozid prägt bis heute das gesellschaftliche Leben, die Beziehungen zwischen den Menschen und die Zukunft. Viele Opfer leben in direkter Nachbarschaft zu den Tätern. Der Völkermord 1994 stellte einen Wendepunkt in der internationalen Politik und der Entwicklungs­zusammenarbeit dar: Konfliktprävention und Friedensförderung wurden zu zentralen Themen pSolitischer, militärischer und ziviler Institutionen und wissenschaftlicher Forschung. In Deutschland erlangte der ruandische Genozid im Kontext des Völkermordprozesses gegen den ehemaligen Bürgermeister Onesphore R. erneute Aufmerksamkeit. Dieser Prozess wurde vom Trial-Monitoring Programme des Marburger ICWC beobachtet und in umfangreichen Monitoring-Berichten festgehalten.

Trailer zum Film:
https://vimeo.com/49761878

Zu den Gästen:
Steffen Düvel verbrachte seine Kindheit in Afrika und beschloss 2008 mit diesem Film das Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Der Film wurde 2008 für den deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert.
Dr. Hildegard Schürings ist Geschäftsführerin von Imbuto e. V. Imbuto wurde 2001 von Menschen gegründet, die als Kinder während des Krieges und Genozids 1994 in Rwanda ihre Heimat verlassen mussten, und von Personen, die in Rwanda als Entwicklungshelferinnen tätig waren.

Organisation: Imbuto e.V., ICWC Trial-Monitoring Programme und die Fachschaft der Friedens- und Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg

Nähere Informationen und eine Möglichkeit zur Vorabanmeldung gibt es unter: https://www.facebook.com/events/1588189431493619/

Kontakt

ICWC Trial-Monitoring Programme
Operative Leitung (A. Benz, N. Bülte, T. Römer, R. Seggelke)
https://www.facebook.com/ICWCMonitoring
Tel.:
E-Mail

Veranstalter:

ICWC Trial-Monitoring Programme, Fachschaft Friedens- und Konfliktforschung an der Philipps-Universität Marburg, Imbuto e.V.

Kontakt:

ICWC Trial-Monitoring Programme am Forschungs- und Dokumentationszentrum für Kriegsverbrecherprozesse (ICWC)
Tel.:
E-Mail

https://www.uni-marburg.de/icwc/aktuelles/events/icwc-trial-monitoring-programme-ruanda-filmabend-unter-nachbarn-leben-mit-den-moerdern

https://www.facebook.com/events/1588189431493619/

Regie/Kamera/Fotografie